Wasserkraft hat man schon 4000 v. Chr. genutzt. Wasserkraft war die erste "künstliche" und lange Zeit auch die alleinige Energiequelle des Menschen, neben Muskelkraft von Mensch und Tier.
Bis zum Aufkommen der Windmühlen um 1000 n. Chr. gab es keine Alternative. Wassermühlen waren immer in der Überzahl.
Die Kraft des Wassers trieb Mühlen zu verschiedensten Zwecken an. Hier sei nur eine kleine, unvollständige Auswahl erwähnt:
- Mahlen
- Sägen
- Schleifen
- Pumpen
- Draht ziehen
- Stoff herstellen
- Gerbstoff produzieren
- Pflanzenöl pressen
usw.
Lange Zeit war die rein mechanische Kraftübertragung die einzige technische Nutzungsmöglichkeit. Gewerbebetriebe siedelten zwangsweise am Wasser.
Erst mit der Erfindung und Einführung der Dampfkraft konnte man örtlich flexibler und unabhängig von den Flüssen arbeiten.